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	<title>Kommentare f&#252;r Community Management Blog</title>
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	<description>Aktuelles und Informatives zum Thema Community Management</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 16:56:37 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu ManagementCircle Seminar &#8220;Der Community Manager&#8221; &#8211; Frankfurt, Februar 2010 von Jetzt auch mit Zertifikat: Ich bin Community Manager &#124; Community Management Blog</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/02/managementcircle-seminar-der-community-manager-frankfurt-februar-2010/comment-page-1/#comment-3736</link>
		<dc:creator>Jetzt auch mit Zertifikat: Ich bin Community Manager &#124; Community Management Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 16:56:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Februar war ich für den BVCM auf dem zweitägigen Seminar &#8220;Der Community Manager&#8221;. Am Ende des zweiten Tages gab es dann noch eine Multiple-Choice Prüfung rund um das Thema [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Februar war ich für den BVCM auf dem zweitägigen Seminar &#8220;Der Community Manager&#8221;. Am Ende des zweiten Tages gab es dann noch eine Multiple-Choice Prüfung rund um das Thema [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 + 1 Frage an Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de von Alexa Gröner</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/03/5-1-frage-an-tom-noeding-community-manager-von-evangelisch-de/comment-page-1/#comment-3615</link>
		<dc:creator>Alexa Gröner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:44:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1856#comment-3615</guid>
		<description>Hallo Ihr beiden,

was habt Ihr den zu Euch genommen?
Diese Eure Diskussion solltet Ihr (wenn Ihr nicht zukünftige Mitglieder des BVCM vergrätzen wollt) tunlichst unter Euch führen. 

Macht gar keinen Spaß, das zu lesen und hat auch nix mit den &quot;3 goldenen Regeln es friedlichen Miteinanders&quot; der BVCM Xing Gruppe zu tun (zur Erinnerung):
3 Goldene Regeln für ein friedliches Miteinander

    * Sei fair anderen Mitgliedern gegenüber - schreibe nur das, was du auch über dich lesen möchtest in einem öffentlichen Forum

    * Bedenke, wie andere deine Beiträge interpretieren könnten. Ironie und Sarkasmus werden oft missverstanden und sollten im Zweifelsfall besser vermieden werden

    * Denke daran, du bist immer selbst verantwortlich für das, was du schreibst. Last but not least: Hab jede Menge Spaß in und Erfolg durch diese Gruppe!

Bin gespannt auf den nächsten Community-Stammtisch Berlin, hoffe auf bessere Stimmung.
Ein schönes Wochenende, entspannt Euch
Alexa Gröner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ihr beiden,</p>
<p>was habt Ihr den zu Euch genommen?<br />
Diese Eure Diskussion solltet Ihr (wenn Ihr nicht zukünftige Mitglieder des BVCM vergrätzen wollt) tunlichst unter Euch führen. </p>
<p>Macht gar keinen Spaß, das zu lesen und hat auch nix mit den &#8220;3 goldenen Regeln es friedlichen Miteinanders&#8221; der BVCM Xing Gruppe zu tun (zur Erinnerung):<br />
3 Goldene Regeln für ein friedliches Miteinander</p>
<p>    * Sei fair anderen Mitgliedern gegenüber &#8211; schreibe nur das, was du auch über dich lesen möchtest in einem öffentlichen Forum</p>
<p>    * Bedenke, wie andere deine Beiträge interpretieren könnten. Ironie und Sarkasmus werden oft missverstanden und sollten im Zweifelsfall besser vermieden werden</p>
<p>    * Denke daran, du bist immer selbst verantwortlich für das, was du schreibst. Last but not least: Hab jede Menge Spaß in und Erfolg durch diese Gruppe!</p>
<p>Bin gespannt auf den nächsten Community-Stammtisch Berlin, hoffe auf bessere Stimmung.<br />
Ein schönes Wochenende, entspannt Euch<br />
Alexa Gröner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 + 1 Frage an Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de von Mark Ralea</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/03/5-1-frage-an-tom-noeding-community-manager-von-evangelisch-de/comment-page-1/#comment-3613</link>
		<dc:creator>Mark Ralea</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:46:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1856#comment-3613</guid>
		<description>Und auch hier noch ein kurzer Nachtrag - deine Arbeit und deine Vision für den BVCM waren enorm wichtig. Und du hast hier einiges bewegt und das möchte ich dir doch gar nicht abstreiten.  

Klar sind wir Nutznießer deiner Arbeit, genauso wie du Nutznießer unserer Arbeit bist. Deshalb würde ich dir niemals Nutznießertum ankreiden genauso wenig wie du es tun solltest. 

Du hast das Wording asymmetrisches CM erstellt - aber die Idee und Strategie dahinter kommt von jemand anderem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und auch hier noch ein kurzer Nachtrag &#8211; deine Arbeit und deine Vision für den BVCM waren enorm wichtig. Und du hast hier einiges bewegt und das möchte ich dir doch gar nicht abstreiten.  </p>
<p>Klar sind wir Nutznießer deiner Arbeit, genauso wie du Nutznießer unserer Arbeit bist. Deshalb würde ich dir niemals Nutznießertum ankreiden genauso wenig wie du es tun solltest. </p>
<p>Du hast das Wording asymmetrisches CM erstellt &#8211; aber die Idee und Strategie dahinter kommt von jemand anderem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 + 1 Frage an Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de von Mark Ralea</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/03/5-1-frage-an-tom-noeding-community-manager-von-evangelisch-de/comment-page-1/#comment-3612</link>
		<dc:creator>Mark Ralea</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:40:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1856#comment-3612</guid>
		<description>Hi Tom, 

also grundsätzlich finde ich deine Visionen auch soweit vollkommen legitim solange sie noch ein wenig an der Realität kratzen. Mich störte der Vergleich mit Tradern und Brokern und dies auch zu recht wie ich finde. Deshalb halte ich diese Aussage auch vollkommen realitätsfern. 

Was meine Person angeht – ich war ein unbeschriebenes Blatt vor dem BVCM aber hatte ehrlich gesagt fast die gleichen Kunden die ich auch vorher heute habe. Heißt der BVCM hat mir nicht soviel „genutzt“ wie er mir arbeit gekostet hat. Hat der Verband dir den genutzt? Und ich glaube wir haben alle ähnlich viel Zeit rein gesteckt. Und jetzt kommt mein Hauptpunkt: 

Die Visionen des BVCM stammen aus der Feder von allen Mitgliedern und Gründungsmitgliedern. Am Ende des Tages muss sich aber auch der BVCM an den Ergebnissen messen und nicht an den Visionen. Wenn du schon mit den Federn schmückst dann auch nur mit deinen eigenen. 

Besonders spannend finde ich das Thema „welche Bedürfnisse“ du hast, und zwar nicht Schulunganbieter oder Berater zu sein. Ich kann mich noch erinnern das dies deine Version des BVCM war – irgendwann diesen Bereich in eine eigene Gesellschaft auszuklammern. Es ist leicht so etwas zu sagen wenn man einen festen Job nachgeht. Wie gesagt das hat sich vor nicht allzu langer Zeit anders angehört.  

Nebenbei möchte ich mich gar nicht als Schulungsanbieter positionieren – nur leider gibt es kaum gute Anbieter die wirklich praktische Erfahrung haben. Wie viele Leute kennst du den die seit vielen Jahren im Geschäft sind und mehr als ein Projekt betreut haben? 

Ich soll mich glücklich schätzen – ich glaube jeder sollte sich glücklich schätzen dass es den BVCM gibt und dass wir alle daran mitarbeiten und davon profitieren können. Mir aber so etwas im speziellen vorzuwerfen? Nebenbei ich kann mich auch erinnern dass ich immer klar angegeben habe von wem die Info, der Vorschlag oder Sonstiges war. Ich glaube ich sage immer recht klar wem hier die Ehre gebührt.   

Tut mir Leid das ich das Thema recht persönlich gesehen habe und werde es jetzt versuchen auf eine sachliche Ebene zu heben. Deine Vision ist schön und gut – aber sie ist nicht nur realitätsfern sondern gefährlich und suggeriert ein falsches Bild was Community Management ist oder werden kann. Wenn sich deine Vision bewahrheiten sollte dann hat dieses neue Bild nichts mehr mit der langfristigen Auslegung zu tun die der Job mit sich bringt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Tom, </p>
<p>also grundsätzlich finde ich deine Visionen auch soweit vollkommen legitim solange sie noch ein wenig an der Realität kratzen. Mich störte der Vergleich mit Tradern und Brokern und dies auch zu recht wie ich finde. Deshalb halte ich diese Aussage auch vollkommen realitätsfern. </p>
<p>Was meine Person angeht – ich war ein unbeschriebenes Blatt vor dem BVCM aber hatte ehrlich gesagt fast die gleichen Kunden die ich auch vorher heute habe. Heißt der BVCM hat mir nicht soviel „genutzt“ wie er mir arbeit gekostet hat. Hat der Verband dir den genutzt? Und ich glaube wir haben alle ähnlich viel Zeit rein gesteckt. Und jetzt kommt mein Hauptpunkt: </p>
<p>Die Visionen des BVCM stammen aus der Feder von allen Mitgliedern und Gründungsmitgliedern. Am Ende des Tages muss sich aber auch der BVCM an den Ergebnissen messen und nicht an den Visionen. Wenn du schon mit den Federn schmückst dann auch nur mit deinen eigenen. </p>
<p>Besonders spannend finde ich das Thema „welche Bedürfnisse“ du hast, und zwar nicht Schulunganbieter oder Berater zu sein. Ich kann mich noch erinnern das dies deine Version des BVCM war – irgendwann diesen Bereich in eine eigene Gesellschaft auszuklammern. Es ist leicht so etwas zu sagen wenn man einen festen Job nachgeht. Wie gesagt das hat sich vor nicht allzu langer Zeit anders angehört.  </p>
<p>Nebenbei möchte ich mich gar nicht als Schulungsanbieter positionieren – nur leider gibt es kaum gute Anbieter die wirklich praktische Erfahrung haben. Wie viele Leute kennst du den die seit vielen Jahren im Geschäft sind und mehr als ein Projekt betreut haben? </p>
<p>Ich soll mich glücklich schätzen – ich glaube jeder sollte sich glücklich schätzen dass es den BVCM gibt und dass wir alle daran mitarbeiten und davon profitieren können. Mir aber so etwas im speziellen vorzuwerfen? Nebenbei ich kann mich auch erinnern dass ich immer klar angegeben habe von wem die Info, der Vorschlag oder Sonstiges war. Ich glaube ich sage immer recht klar wem hier die Ehre gebührt.   </p>
<p>Tut mir Leid das ich das Thema recht persönlich gesehen habe und werde es jetzt versuchen auf eine sachliche Ebene zu heben. Deine Vision ist schön und gut – aber sie ist nicht nur realitätsfern sondern gefährlich und suggeriert ein falsches Bild was Community Management ist oder werden kann. Wenn sich deine Vision bewahrheiten sollte dann hat dieses neue Bild nichts mehr mit der langfristigen Auslegung zu tun die der Job mit sich bringt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 + 1 Frage an Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de von Tom Noeding</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/03/5-1-frage-an-tom-noeding-community-manager-von-evangelisch-de/comment-page-1/#comment-3610</link>
		<dc:creator>Tom Noeding</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:07:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1856#comment-3610</guid>
		<description>Guten Morgen Mark,

schön zu hören, dass Du ebenfalls Visionen hast ;)

Im Gegensatz zu Dir, verspüre ich nicht das Bedürfnis, mich als Berater bzw. Schulungsanbieter in Sachen Community Management zu positionieren. Genau diese Freiheit versetzt mich in die bequeme Lage, hin und wieder über Zukunftsfragen zu spekulieren; ganz ohne Effekthascherei.

Deine bodenständige Haltung gefällt mir. Allerdings lieferst Du mir geradezu eine Steilvorlage, wenn Du davon redest, wie der &quot;Berufsstand weiterentwickelt werden kann&quot;. Ich erinnere mich nämlich noch gut daran, wie Du im Herbst 2008 als vergleichsweise unbeschriebenes Blatt aus der Versenkung gekommen bist, nachdem Du erfahren hattest, dass ich die Gründung eines Berufsverbandes vorbereite. Der BVCM bildet heute sozusagen das Framework, welches derartige Überlegungen (Berufsstand weiterentwickeln etc.) überhaupt erst möglich macht. Die Vision des Verbandes entstammt meiner Feder. Du und hoffentlich noch viele andere profitieren heute von diesem Konzept und entwickeln es weiter. So ist&#039;s ja auch gedacht.

Anstatt mich nun hier sinngemäß als spleenigen und realitätsfernen &quot;Frankfurter&quot; - was immer Du damit sagen willst - abzukanzeln, solltest Du Dich vielmehr glücklich schätzen, dass Du Dich vielleicht auch in Zukunft an fremden Ideen und Wortschöpfungen abarbeiten kannst. Es wäre nur bedauerlich, wenn man Dir diese Form von Nutznießertum irgendwann als schlechten Stil auslegen würde..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen Mark,</p>
<p>schön zu hören, dass Du ebenfalls Visionen hast <img src='http://www.community-management.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Gegensatz zu Dir, verspüre ich nicht das Bedürfnis, mich als Berater bzw. Schulungsanbieter in Sachen Community Management zu positionieren. Genau diese Freiheit versetzt mich in die bequeme Lage, hin und wieder über Zukunftsfragen zu spekulieren; ganz ohne Effekthascherei.</p>
<p>Deine bodenständige Haltung gefällt mir. Allerdings lieferst Du mir geradezu eine Steilvorlage, wenn Du davon redest, wie der &#8220;Berufsstand weiterentwickelt werden kann&#8221;. Ich erinnere mich nämlich noch gut daran, wie Du im Herbst 2008 als vergleichsweise unbeschriebenes Blatt aus der Versenkung gekommen bist, nachdem Du erfahren hattest, dass ich die Gründung eines Berufsverbandes vorbereite. Der BVCM bildet heute sozusagen das Framework, welches derartige Überlegungen (Berufsstand weiterentwickeln etc.) überhaupt erst möglich macht. Die Vision des Verbandes entstammt meiner Feder. Du und hoffentlich noch viele andere profitieren heute von diesem Konzept und entwickeln es weiter. So ist&#8217;s ja auch gedacht.</p>
<p>Anstatt mich nun hier sinngemäß als spleenigen und realitätsfernen &#8220;Frankfurter&#8221; &#8211; was immer Du damit sagen willst &#8211; abzukanzeln, solltest Du Dich vielmehr glücklich schätzen, dass Du Dich vielleicht auch in Zukunft an fremden Ideen und Wortschöpfungen abarbeiten kannst. Es wäre nur bedauerlich, wenn man Dir diese Form von Nutznießertum irgendwann als schlechten Stil auslegen würde..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 + 1 Frage an Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de von Mark Ralea</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/03/5-1-frage-an-tom-noeding-community-manager-von-evangelisch-de/comment-page-1/#comment-3595</link>
		<dc:creator>Mark Ralea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 21:56:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1856#comment-3595</guid>
		<description>Klar ist das keine Zukunftsvision für Community Management - geschweige den die Aufgabe des Community Manager. Aber in deiner Antwort steht es nunmal so :) Das ein Community Manager irgendwann andere Aufgaben innnerhalb des Unternehmens übernehmen kann:ist doch selbstverstänlich. Um nochmal auf deine Grundaussage zurück zu kommen: Diese ist eben nicht &quot;weitergedacht&quot; sondern einfach &quot;provokant&quot;. Solche Sätze hören sich in Frankfurt sicherlich gut an und du findest einige die da sind und klatschen. Leider sind diese aber an den Haaren herbei gezogen, ohne jeglichen Hintergrund. 

Ich finde es auch spannend die Richtungen weiterzudenken und das mache ich auch sehr gerne mit unterschiedlichsten Personen wie Daniel, Dirk der mich ja inzwischen regelmäßig in Berlin besuchen kommt oder dem Community Management Stammtisch in Berlin. 

Was die Handlungskonzepte angeht - so müssen erstmal welche erstellt und definiert werden bevor man an diesen festhalten kann. Von daher müssen sich die meisten eher keine Gedanken zum Thema Missmanagement machen :) 

Zum guten Schluß: 

Hochtalentierte und selbstbewusste CMs - schönes Thema welches locker ein ganzes Buch füllen würde. Kenne nämlich nur sehr wenige die beides in einer Person vereinen. Das Problem ist das Talent und Selbstbewusstsein alleine genommen noch überhaupt nichts bringen. Damit hast du noch keine Community an den Start gebracht geschweige den User betreut. Diese hochtalentierte und selbstbewussten CMs benötigen nicht nur Visionen wie es morgen aussieht, sondern heute konkrete Informationen und Hilfen. Von mir aus kannst du gerne für die Visionen zuständig sein - ich arbeite lieber an etwas was auch ein Ziel und ein Ergebnis hat. Das ist meine Philosophie wie der Berufsstand weiterentwickelt werden kann. Visionen sind zwischen drinnen immer nett und das wird auch zu bestimmten Teilen benötigt um ein Team anzuführen - aber als Teamleiter musst du die Ziele im Auge behalten und Ergebnisse liefern. Visionen sind so lange in Ordnung, so lange man sie sich leisten kann. 

Ich muss dir das aber nicht erzählen du warst selbst selbstständig. Visionen für die Motivation aber mehr auch nicht... sonst fällt das Kartenhaus in sich zusammen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar ist das keine Zukunftsvision für Community Management &#8211; geschweige den die Aufgabe des Community Manager. Aber in deiner Antwort steht es nunmal so <img src='http://www.community-management.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Das ein Community Manager irgendwann andere Aufgaben innnerhalb des Unternehmens übernehmen kann:ist doch selbstverstänlich. Um nochmal auf deine Grundaussage zurück zu kommen: Diese ist eben nicht &#8220;weitergedacht&#8221; sondern einfach &#8220;provokant&#8221;. Solche Sätze hören sich in Frankfurt sicherlich gut an und du findest einige die da sind und klatschen. Leider sind diese aber an den Haaren herbei gezogen, ohne jeglichen Hintergrund. </p>
<p>Ich finde es auch spannend die Richtungen weiterzudenken und das mache ich auch sehr gerne mit unterschiedlichsten Personen wie Daniel, Dirk der mich ja inzwischen regelmäßig in Berlin besuchen kommt oder dem Community Management Stammtisch in Berlin. </p>
<p>Was die Handlungskonzepte angeht &#8211; so müssen erstmal welche erstellt und definiert werden bevor man an diesen festhalten kann. Von daher müssen sich die meisten eher keine Gedanken zum Thema Missmanagement machen <img src='http://www.community-management.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Zum guten Schluß: </p>
<p>Hochtalentierte und selbstbewusste CMs &#8211; schönes Thema welches locker ein ganzes Buch füllen würde. Kenne nämlich nur sehr wenige die beides in einer Person vereinen. Das Problem ist das Talent und Selbstbewusstsein alleine genommen noch überhaupt nichts bringen. Damit hast du noch keine Community an den Start gebracht geschweige den User betreut. Diese hochtalentierte und selbstbewussten CMs benötigen nicht nur Visionen wie es morgen aussieht, sondern heute konkrete Informationen und Hilfen. Von mir aus kannst du gerne für die Visionen zuständig sein &#8211; ich arbeite lieber an etwas was auch ein Ziel und ein Ergebnis hat. Das ist meine Philosophie wie der Berufsstand weiterentwickelt werden kann. Visionen sind zwischen drinnen immer nett und das wird auch zu bestimmten Teilen benötigt um ein Team anzuführen &#8211; aber als Teamleiter musst du die Ziele im Auge behalten und Ergebnisse liefern. Visionen sind so lange in Ordnung, so lange man sie sich leisten kann. </p>
<p>Ich muss dir das aber nicht erzählen du warst selbst selbstständig. Visionen für die Motivation aber mehr auch nicht&#8230; sonst fällt das Kartenhaus in sich zusammen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 + 1 Frage an Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de von Tom Noeding</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/03/5-1-frage-an-tom-noeding-community-manager-von-evangelisch-de/comment-page-1/#comment-3593</link>
		<dc:creator>Tom Noeding</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 20:06:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1856#comment-3593</guid>
		<description>Hallo Mark,

bitte nicht falsch verstehen: Das von mir geschilderte Zukunftsszenario ist keine Definition von Community Management. Es ist eine potenzielle Karrierevision für hochtalentierte und selbstbewusste CMs, die im Laufe der Zeit an ihren komplexen Aufgaben gewachsen sind und einen persönlichen Entwicklungsprozess durchlaufen haben. Ich finde es einfach spannend in diese und viele andere Richtungen weiterzudenken.

Auf der anderen Seite muss jedoch auch gesagt werden, dass Community Manager, die an engen und starren Handlungskonzepten festhalten, auf dem besten Weg zum Missmanagement sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mark,</p>
<p>bitte nicht falsch verstehen: Das von mir geschilderte Zukunftsszenario ist keine Definition von Community Management. Es ist eine potenzielle Karrierevision für hochtalentierte und selbstbewusste CMs, die im Laufe der Zeit an ihren komplexen Aufgaben gewachsen sind und einen persönlichen Entwicklungsprozess durchlaufen haben. Ich finde es einfach spannend in diese und viele andere Richtungen weiterzudenken.</p>
<p>Auf der anderen Seite muss jedoch auch gesagt werden, dass Community Manager, die an engen und starren Handlungskonzepten festhalten, auf dem besten Weg zum Missmanagement sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 + 1 Frage an Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de von Mark Ralea</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/03/5-1-frage-an-tom-noeding-community-manager-von-evangelisch-de/comment-page-1/#comment-3591</link>
		<dc:creator>Mark Ralea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:47:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1856#comment-3591</guid>
		<description>Vielleicht ein kurzer Nachtrag: Das für Unternehmen eine Community ein Wert ist der gekauft und verkauft werden kann ist nochmal was anderes - aber das hat nichts mit dem Community Manager oder dem Community Management zu tun. 

Übernahmen von Communities sind natürlich möglich, aber das ist oft nicht so einfach wie man es sich im ersten Moment vorstellt. Jeder der schonmal eine Community verkauft hat oder gekauft hat weiß das. 

Nochmal mir ging es in erster Linie um den Vergleich mit Hedgefondmanager und Tradern - und der ist einfach an den Haaren herbei gezogen. 

Das einkaufen und verkaufen von Communities ist kein Community Management. Definitiv nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ein kurzer Nachtrag: Das für Unternehmen eine Community ein Wert ist der gekauft und verkauft werden kann ist nochmal was anderes &#8211; aber das hat nichts mit dem Community Manager oder dem Community Management zu tun. </p>
<p>Übernahmen von Communities sind natürlich möglich, aber das ist oft nicht so einfach wie man es sich im ersten Moment vorstellt. Jeder der schonmal eine Community verkauft hat oder gekauft hat weiß das. </p>
<p>Nochmal mir ging es in erster Linie um den Vergleich mit Hedgefondmanager und Tradern &#8211; und der ist einfach an den Haaren herbei gezogen. </p>
<p>Das einkaufen und verkaufen von Communities ist kein Community Management. Definitiv nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 + 1 Frage an Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de von Mark Ralea</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/03/5-1-frage-an-tom-noeding-community-manager-von-evangelisch-de/comment-page-1/#comment-3589</link>
		<dc:creator>Mark Ralea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:39:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1856#comment-3589</guid>
		<description>Hallo Tom, 
a)	alles klar dann entschuldige ich mich dafür, Aber die Kennzahlen bzw. die Zahlendynamik wurde von vielen auch in Frankfurt ausgeklammert. Die meisten wollen es nicht wahrhaben, dass sich auch der CM an Zahlen am Ende des Tages messen lassen muss. Wenn ich dir da unrecht tue dann tut es mir Leid. Und ich glaube Dirk war die Person die das Thema als Erster aufgegriffen hat. – und bis dato ging es bei dir eher um weiche Ziele…. 	

Ich bin da sehr gespannt auf die Weiterentwicklung von evangelisch.de.  

b)	Hat nichts mit konservativ zu tun, sondern direkt mit meinem Arbeitsplatz und dem Alltag dem ich ausgesetzt bin. Communities können den Besitzer wechseln – ja das ist soweit kein Problem. Außer wenn die Nutzerdaten mit verkauft werden, dann gibt es selbst in Deutschland einige Punkte die beachtet werden müssen. Auch wenn das die meisten Betreiber nicht stört ohne darauf zu achten. Es ist nur eine Frage der Zeit bis einige Unternehmen in Deutschland jedenfalls rechtliche Probleme erhalten. Ob du das konservativ nennst ist in Ordnung – ich nenne es eher: rechtliche Lage genau erkennen. 

z.B. dürfen Fangruppen bei Facebook oder Gruppen bei XING nicht verkauft werden. Das sind die Netzwerke die zukünftig die Profile sind die du meinst, denn die x-te Communityplattform braucht man einfach nicht und da wird nur eine handvoll erfolgreich sein. Deshalb sollte man sich dazu einige Gedanken machen. 
Der Vergleich mit Fondmangern ist totaler Schwachsinn im eigentlichen Sinne. Denn was macht er – er verwaltet Geld und je nachdem geht er Risiken ein und spekuliert. Er hat das Geld nicht aufgebaut sondern zur Verfügung gestellt bekommen. Heißt er hat für den Aufbau geschweige den die Bereitstellung nichts getan. Der Community Manager ist zwar auch der Vermögensverwalter im Sinne wenn du ein Netzwerk als soziales Kapital siehst. Aber er hat dieses aufgebaut und ist Teil dessen. Für den CM ist das keine Zahl die er hin und her schieben kann wie er möchte, denn soziales Kapital sind Menschen und keine Wertgegenstände. Werte kann man zu Geld machen – ja aber das hat nichts mit CM zu tun Tom, jedenfalls nicht wenn man das soziale Kapital verkauft. Sorry wenn ich das so krass sage, aber das ist Wunschdenken das aus Frankfurt kommen muss ;) 

Du hast vielleicht 1-2 Überschneidungen zwischen den Berufen, aber die hast du sonst auch. Für mich ist der CM auch der Busfahrer… wieso? Weil er seine Community (die Gäste) in die Richtung lenkt die von der Community definiert werden. Usw. Dieser Vergleich ist ähnlich abstrus und irreführend. 

c) ich spreche niemandem etwas ab. Aber dann bist du nicht der Community Manager in dem Sinne sondern der komplette Betreiber. Das ist noch mal ein Unterschied. Denn als Betreiber hast du einige Aufgaben mehr die nichts mit Community Management zu tun haben ;) 
Zukunft entsteht in den Köpfen – aber man sollte kein unrealistisches oder utopisches Bild entwerfen bei einem Beruf der gerade erst in der Entstehungsphase ist. Denn das führt uns alle nicht zu einem Ziel, sondern wir werden in 5 Jahren uns noch überlegen was der CM eigentlich macht… 

Sei mir nicht böse wenn ich das so sage – aber für mich schießt du deutlich über das Ziel hinaus. Eine Vision des CM Jobs ist das er der Hauptverantwortliche der Community ist… dieses Ziel erreichen ist schon sehr weit entfernt. Aber dann noch mit Tradern zu vergleichen die einfach nur Geld hin und her schieben – du schiebst keine Community einfach so hin und her. Selbst wenn es viele Unternehmen gerne so sehen würden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tom,<br />
a)	alles klar dann entschuldige ich mich dafür, Aber die Kennzahlen bzw. die Zahlendynamik wurde von vielen auch in Frankfurt ausgeklammert. Die meisten wollen es nicht wahrhaben, dass sich auch der CM an Zahlen am Ende des Tages messen lassen muss. Wenn ich dir da unrecht tue dann tut es mir Leid. Und ich glaube Dirk war die Person die das Thema als Erster aufgegriffen hat. – und bis dato ging es bei dir eher um weiche Ziele…. 	</p>
<p>Ich bin da sehr gespannt auf die Weiterentwicklung von evangelisch.de.  </p>
<p>b)	Hat nichts mit konservativ zu tun, sondern direkt mit meinem Arbeitsplatz und dem Alltag dem ich ausgesetzt bin. Communities können den Besitzer wechseln – ja das ist soweit kein Problem. Außer wenn die Nutzerdaten mit verkauft werden, dann gibt es selbst in Deutschland einige Punkte die beachtet werden müssen. Auch wenn das die meisten Betreiber nicht stört ohne darauf zu achten. Es ist nur eine Frage der Zeit bis einige Unternehmen in Deutschland jedenfalls rechtliche Probleme erhalten. Ob du das konservativ nennst ist in Ordnung – ich nenne es eher: rechtliche Lage genau erkennen. </p>
<p>z.B. dürfen Fangruppen bei Facebook oder Gruppen bei XING nicht verkauft werden. Das sind die Netzwerke die zukünftig die Profile sind die du meinst, denn die x-te Communityplattform braucht man einfach nicht und da wird nur eine handvoll erfolgreich sein. Deshalb sollte man sich dazu einige Gedanken machen.<br />
Der Vergleich mit Fondmangern ist totaler Schwachsinn im eigentlichen Sinne. Denn was macht er – er verwaltet Geld und je nachdem geht er Risiken ein und spekuliert. Er hat das Geld nicht aufgebaut sondern zur Verfügung gestellt bekommen. Heißt er hat für den Aufbau geschweige den die Bereitstellung nichts getan. Der Community Manager ist zwar auch der Vermögensverwalter im Sinne wenn du ein Netzwerk als soziales Kapital siehst. Aber er hat dieses aufgebaut und ist Teil dessen. Für den CM ist das keine Zahl die er hin und her schieben kann wie er möchte, denn soziales Kapital sind Menschen und keine Wertgegenstände. Werte kann man zu Geld machen – ja aber das hat nichts mit CM zu tun Tom, jedenfalls nicht wenn man das soziale Kapital verkauft. Sorry wenn ich das so krass sage, aber das ist Wunschdenken das aus Frankfurt kommen muss <img src='http://www.community-management.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Du hast vielleicht 1-2 Überschneidungen zwischen den Berufen, aber die hast du sonst auch. Für mich ist der CM auch der Busfahrer… wieso? Weil er seine Community (die Gäste) in die Richtung lenkt die von der Community definiert werden. Usw. Dieser Vergleich ist ähnlich abstrus und irreführend. </p>
<p>c) ich spreche niemandem etwas ab. Aber dann bist du nicht der Community Manager in dem Sinne sondern der komplette Betreiber. Das ist noch mal ein Unterschied. Denn als Betreiber hast du einige Aufgaben mehr die nichts mit Community Management zu tun haben <img src='http://www.community-management.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Zukunft entsteht in den Köpfen – aber man sollte kein unrealistisches oder utopisches Bild entwerfen bei einem Beruf der gerade erst in der Entstehungsphase ist. Denn das führt uns alle nicht zu einem Ziel, sondern wir werden in 5 Jahren uns noch überlegen was der CM eigentlich macht… </p>
<p>Sei mir nicht böse wenn ich das so sage – aber für mich schießt du deutlich über das Ziel hinaus. Eine Vision des CM Jobs ist das er der Hauptverantwortliche der Community ist… dieses Ziel erreichen ist schon sehr weit entfernt. Aber dann noch mit Tradern zu vergleichen die einfach nur Geld hin und her schieben – du schiebst keine Community einfach so hin und her. Selbst wenn es viele Unternehmen gerne so sehen würden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 + 1 Frage an Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de von Tom Noeding</title>
		<link>http://www.community-management.de/2010/03/5-1-frage-an-tom-noeding-community-manager-von-evangelisch-de/comment-page-1/#comment-3587</link>
		<dc:creator>Tom Noeding</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 15:44:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1856#comment-3587</guid>
		<description>Lieber Mark,

offensichtlich habe ich bei Dir einen Nerv getroffen. Das freut mich ungemein :)

Zu a)

Die Einsicht - nicht &quot;Meinung&quot; - zur Kennzahlenthematik kam mir ganz konkret im Rahmen der letztjährigen Community SUMMIT in Hamburg. Vorher habe auch ich das Thema erfolgreich verdrängt, da ich selbst alles andere als ein Zahlenfreak bin. Doch ich habe verstanden, dass Community Manager langfristig nur dann konstruktiv arbeiten können, wenn sie sich mit den spezifischen Erfolgsindikatoren auseinandersetzen.

Womit wir bei den Zielen wären. Bereits in meinem Vortrag vom 08.04.2008 beim Frankfurter Communitystammtisch habe ich die Bedeutung von Zielvereinbarungen hervorgehoben. Die Folien dazu finden sich hier: http://is.gd/9G6Fj
Machen wir uns nichts vor: In professionell geführten Unternehmen wird permanent über Ziele und deren Erreichung gesprochen. Ziele sind &quot;daily business&quot;. Wer da noch Überzeugungsarbeit leisten will, agiert auf verlorenem Posten.

Du fragtest mich nach meinen persönlichen Communityzielen: Bis zum Jahresende 2010 will evangelisch.de eine konkrete Anzahl von registrierten Mitgliedern erreichen. Hierzu wurden zielgruppenspezifische Massnahmen (online/offline) definiert und budgetiert.

Zu b)

Ich bleibe dabei: Community Management bietet ungeahnte Karrierechancen, insbesondere in Bereichen, wo man es heute vielleicht noch nicht für möglich hält. Die Geschichte kennt unzählige solcher Beispiele. Ich hatte Dich bislang nicht für derart konservativ gehalten. Deine folgenden Anmerkungen können getrost hinterfragen werden:

1. Warum sollte man mit Communities nicht handeln können? Das passiert doch längst und nicht erst seit gestern. Die Eigentumsverhältnisse ändern sich am laufenden Band. Das muss keineswegs zum Schaden einer Community sein. Damit hier kein Missverständnis erzeugt wird: Ich spreche nicht vom illegalen Handel mit Nutzerprofilen.

2. Der Vergleich mit Fondsmanagern ist weniger weit hergeholt, als Du offenbar denkst. Denn was ist denn eine Community anderes, als pures, gebündeltes Sozialkapital innerhalb einer virtuellen Infrastruktur? (siehe http://is.gd/9GieD)
Ich mag meine Analogie und bleibe dabei: Community Manager sind Vermögensverwalter des Sozialen Kapitals. Sie schaffen Werte. Und Werte kann man zu Geld machen.

3. Du weisst, mir gefällt die Handwerksmethaper. Ein Community Manager, der sein &quot;Handwerk&quot; versteht, wird für gewöhnlich auch einen guten Job machen. Aus vielen Handwerkern, die ihr Geschäft sozusagen von der Pike auf gelernt haben, sind mitunter sehr erfolgreiche Unternehmer geworden - häufig sogar im ganz grossen Stil. Diese positive Karrierevision dürfen wir Community Managern - insbesondere den Newcomern - nicht absprechen. Vielmehr müssen wir sie darin bestärken, die Grenzen dessen zu sprengen, was heute als &quot;Community Management&quot; definiert wird (u.a. von Profis wie Dir). Nur so kann der Nachwuchs seine ganz eigenen Zukunftsbilder entwickeln, egal, wie abwegig diese vielleicht auch im ersten Moment erscheinen mögen. Denn Zukunft entsteht zuerst in den Köpfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mark,</p>
<p>offensichtlich habe ich bei Dir einen Nerv getroffen. Das freut mich ungemein <img src='http://www.community-management.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zu a)</p>
<p>Die Einsicht &#8211; nicht &#8220;Meinung&#8221; &#8211; zur Kennzahlenthematik kam mir ganz konkret im Rahmen der letztjährigen Community SUMMIT in Hamburg. Vorher habe auch ich das Thema erfolgreich verdrängt, da ich selbst alles andere als ein Zahlenfreak bin. Doch ich habe verstanden, dass Community Manager langfristig nur dann konstruktiv arbeiten können, wenn sie sich mit den spezifischen Erfolgsindikatoren auseinandersetzen.</p>
<p>Womit wir bei den Zielen wären. Bereits in meinem Vortrag vom 08.04.2008 beim Frankfurter Communitystammtisch habe ich die Bedeutung von Zielvereinbarungen hervorgehoben. Die Folien dazu finden sich hier: <a href="http://is.gd/9G6Fj" rel="nofollow">http://is.gd/9G6Fj</a><br />
Machen wir uns nichts vor: In professionell geführten Unternehmen wird permanent über Ziele und deren Erreichung gesprochen. Ziele sind &#8220;daily business&#8221;. Wer da noch Überzeugungsarbeit leisten will, agiert auf verlorenem Posten.</p>
<p>Du fragtest mich nach meinen persönlichen Communityzielen: Bis zum Jahresende 2010 will evangelisch.de eine konkrete Anzahl von registrierten Mitgliedern erreichen. Hierzu wurden zielgruppenspezifische Massnahmen (online/offline) definiert und budgetiert.</p>
<p>Zu b)</p>
<p>Ich bleibe dabei: Community Management bietet ungeahnte Karrierechancen, insbesondere in Bereichen, wo man es heute vielleicht noch nicht für möglich hält. Die Geschichte kennt unzählige solcher Beispiele. Ich hatte Dich bislang nicht für derart konservativ gehalten. Deine folgenden Anmerkungen können getrost hinterfragen werden:</p>
<p>1. Warum sollte man mit Communities nicht handeln können? Das passiert doch längst und nicht erst seit gestern. Die Eigentumsverhältnisse ändern sich am laufenden Band. Das muss keineswegs zum Schaden einer Community sein. Damit hier kein Missverständnis erzeugt wird: Ich spreche nicht vom illegalen Handel mit Nutzerprofilen.</p>
<p>2. Der Vergleich mit Fondsmanagern ist weniger weit hergeholt, als Du offenbar denkst. Denn was ist denn eine Community anderes, als pures, gebündeltes Sozialkapital innerhalb einer virtuellen Infrastruktur? (siehe <a href="http://is.gd/9GieD)" rel="nofollow">http://is.gd/9GieD)</a><br />
Ich mag meine Analogie und bleibe dabei: Community Manager sind Vermögensverwalter des Sozialen Kapitals. Sie schaffen Werte. Und Werte kann man zu Geld machen.</p>
<p>3. Du weisst, mir gefällt die Handwerksmethaper. Ein Community Manager, der sein &#8220;Handwerk&#8221; versteht, wird für gewöhnlich auch einen guten Job machen. Aus vielen Handwerkern, die ihr Geschäft sozusagen von der Pike auf gelernt haben, sind mitunter sehr erfolgreiche Unternehmer geworden &#8211; häufig sogar im ganz grossen Stil. Diese positive Karrierevision dürfen wir Community Managern &#8211; insbesondere den Newcomern &#8211; nicht absprechen. Vielmehr müssen wir sie darin bestärken, die Grenzen dessen zu sprengen, was heute als &#8220;Community Management&#8221; definiert wird (u.a. von Profis wie Dir). Nur so kann der Nachwuchs seine ganz eigenen Zukunftsbilder entwickeln, egal, wie abwegig diese vielleicht auch im ersten Moment erscheinen mögen. Denn Zukunft entsteht zuerst in den Köpfen.</p>
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